1910eV auf dem Sommerfest der Fanszene des FC St. Pauli – Bericht eines Orga-Neulings …

… und zwar ein begeisterter:

Völlig unbedarft habe ich dann mal die Aufgabe übernommen, das 1910-Museum auf der Fansommerfest Orgasitzung zu vertreten. Ich muss gestehen, dass ich so gar keine Ahnung hatte wer und was da eigentlich geplant war. Nun gut, es war auf jeden Fall die Gelegenheit, den Museumsverein in der Fanszene richtig vorzustellen und auf unseren AG Sitzungen waren schon einige gute Ideen entstanden, was wir denn machen könnten. Nach den ersten Sitzungen war dann auch klar um was es ging und in welchem Rahmen das Sommerfest stattfinden sollte. Also konnte auch für uns als Museum die Planung losgehen.

Was machen wir und wer kann was beisteuern. Schnell war das Motto klar , als roter Faden für dieses Jahr stand das 25 Jährige Jubiläum des 1988er Aufstiegs, ein historisches Ereignis ;-). Wir einigten uns darauf eine Fotoaktion zu machen, Besucher des Festes konnten sich im Original 88er Trikot (leider nur ein Replikat) vor der Kamera in Szene setzen. Rechtzeitig zum Fest waren dann auch unsere ersten 1910-Museum T-Shirts fertig. Somit hatten wir an unserem Infostand nicht mehr nur Flyer und Aufkleber zu bieten. Ebenfalls konnten wir ein Modell des Miniaturmillerntors zeigen, ein klasse Projekt.

Das ganze jetzt umsetzen war der nächste Schritt. Jetzt zeigte sich wie breit gefächert unser Museumsverein ist. Mitglieder bringen sich mit ihren Möglichkeiten ein. Da stellte doch ein Mitglied, der einen Party-Service betreibt, gleich den kompletten Stand zur Verfügung (Danke Christina und Uwe). Die Fotobooth wurde organisiert (Danke Gerd), super, das lief ja besser als erwartet. Es wurde größer als gedacht.

Der Tag des Sommerfestes war da. Ich muss gestehen das ich ganz schön nervös war ob das alles so klappt wie ich mir das gedacht habe… Um kurz nach 9 am Morgen war ich dann am Millerntor, den Wagen vollgeladen mit Bannern, Fahnen, Flyern, Miniaturmodell , etc. … Andere vom Orgateam waren auch schon da, der Medienplatz wurde aufgeschlossen und wir fingen erstmals an die Bierstände und die Musikanlage aufzubauen. Dann kam auch schon unser Museumsstand. Jetzt lag mein Focus natürlich darauf, ruck zuck stand das Riesending. Die restlichen 1910 Museum Stand Fanfest 2013Helfer und die Fotobooth trudelten ein. Jetzt wurde „geschmückt“. Schön die Banner aufgehängt, die Fahne gesetzt, Tische in braun-weiss gestaltet, Hintergrund für die Foto Aktion, Flyer, Aufkleber, Miniaturmodell in Szene gesetzt… Bähm, das Ding stand und dafür, dass keiner von uns das professionell macht, sah es richtig gut aus.

Langsam füllte sich der Platz, unser Standort war super jeder der ein Blick auf die Fanräume nehmen wollte musste bei uns lang, anfänglich schleppend kamen doch immer mehr Leute vorbei, die Fotobooth war ein voller Erflog hat viel Spaß gemacht, auch die T-Shirts kamen super an und das ‚kleine‘ Millerntor war ein Hingucker. Mit der Zeit hatte sich dann auch meine Nervosität gelegt und ich konnte mich auch dem Fest widmen. Läuft… ?. Über den Tag kamen bekamen wir auch Verstärkung am Stand obwohl Sylke anscheinend keine Ablösung haben wollte …

Der Stand entwickelte sich auch zum Treffpunkt und etliche neue Mitglieder konnten gewonnen werden. Sehr schön. Hier haben wir gezeigt, das Museum nicht langweilig und trocken sein muss und wirklich jeder ein Teil davon sein kann. Allein die Ergebnisse der Fotobooth zeigen die Vielfältigkeit des FC St. Pauli , herrliche Schnappschüsse die im Museum nicht fehlen dürfen 😉

Mittlerweile war das Fanclub-Fußballturnier beendet, das Wetter wurde schlechter und so langsam wollten auch wir zum Abschluss-Bier in die Fanräume verschwinden. Leider ein paar Stunden früher als gedacht denn wir brauchten Uwe um den Stand abtransportieren zu können. Nur …. Irgendwie hatte ich seine Nummer verbummelt… Naja, Fotobooth abgebaut, Flyer; T-Shirts verstaut jetzt standen nur noch die Tische und das Zelt… glückliche Fügung, Christina und Uwe kamen zufällig nochmal vorbei, sonst hätte ich bis 22:00 wie verabredet warten müssen… es war kurz nach 6. Uwe sich auf Rad geschwungen und schnell den LKW geholt, mit vereinten Kräften das Zelt abgebaut und alles in den LKW geschafft. Phu perfekt. Dann noch ein gemeinsames Bierchen in den Fanräumen. Gelungene Veranstaltung! Ich hab dann noch schnell die Musikanlage mit abgebaut, draußen noch ein bisschen gequatscht und dann auch völlig erschöpft nach dem langen Tag nach Hause gegondelt.

Ja ,ein schöner erfolgreicher Tag, das war mein St. Pauli. Und das ist genau der Grund weshalb wir ein Museum am Millerntor brauchen. Der Welt zu zeigen, dass man keine Pokale braucht um ein erfolgreicher Verein zu sein.

Stephan Prieß

… verfolgt die Spiele des „Magischen FC“ von der Südkurve aus und freut sich als Koordinator Events/Stände in unserer AG PR/Fundraising immer über Unterstützer für unsere vielen Aktionen und Veranstaltungen.

2 Gedanken zu „1910eV auf dem Sommerfest der Fanszene des FC St. Pauli – Bericht eines Orga-Neulings …

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