Weinfest gegen Rassismus: Die Bilder

War das ein Fest: Beim 1. Weinfest gegen Rassismus am 13. Mai 2017, der ersten öffentlichen Veranstaltung in der ausgebauten Fläche des zukünftigen FC St. Pauli-Museums, feierten über den Tag verteilt mehr als 800 Besucherinnen und Besucher, HelferInnen, Partner und Gäste einen außergewöhnlichen Tag und Abend – und förderten dabei antirassistische Projekte und das zukünftige FC St. Pauli-Museum!

Tolle Stimmung, toller Wein, tolle Musik: Kein Wunder, dass schon auf dem Fest der Wunsch nach einer Wiederholung laut wurde.

Das wird noch eine Weile dauern, aber wer beim Betrachten der Bilder unten auf dieser Seite Lust auf einen besonderen Tropfen bekommt, kann viele der präsentierten Weine noch bis 31. Mai 2017 mit 10 Prozent Weinfestrabatt bei Rindchen’s Weinkontor bestellen. 30 Prozent der Einnahmen gehen an antirassistische Initiativen und 1910 – Museum für den FC St. Pauli e.V.!

> Soli-Weinbestellung bei Rindchen’s Weinkontor (30% der Einnahmen an 1910 e.V. und antirassistische Projekte): HIER KLICKEN
> Nachbericht auf fcstpauli.com: HIER KLICKEN
> Weinfest-Website mit Infos zu Winzern, Partnern und Unterstützern: HIER KLICKEN

Fotos: Sabrina Adeline Nagel, www.siesah.de (einfach Bilder anklicken, um sie zu vergrößern!)

 

Ein Gedanke zu „Weinfest gegen Rassismus: Die Bilder

  1. Ulli Barth

    Weingläser mit dem eingeätzten Schriftzug „Kein Wein den Faschisten!“ – wie geil ist das denn?!

    Man kann es einfach nicht anders sagen: Der FCSP ist und bleibt einfach nicht nur theoretisch „der etwas andere Verein“, sondern in diesem Verein und seinem Umfeld wird vorgelebt, dass das so ist was das alles einschliesst und bedeutet!

    Was haben wir hier nicht schon alles erlebt, gefeiert und durchlitten!
    Auf dem Rasen und abseits davon: 2000 weinte schon das halbe Stadion, als uns das 1:1 von Marcus Marin in buchstäblich allerletzter Sekunde, vor dem Abstieg in die Regionalliga. , das „Wunder des Aufstiegs 2001 als zuvor prognostizierter angeblicher „Absteiger Nr. 1“. Nach nur einer Saison folgte der freie Fall in die Regionalliga. Allerdings hatten wir immerhin noch zuvor, am 6. Februar 2002 noch den FC Bayern München zu Hause mit 2:1 geschlagen und danach zigtausendfach das „Weltpokalsiegerbesieger-Shirt“ verkauft!
    Es folgten solche Dinge wie 2003 die drohende Strafversetzung in die Oberliga (!), weil 1,9 Mio. in der Kasse fehlten und infolge dessen die legendäre „Retter-Aktion“ mit „Saufen für St. Pauli“, einem Benefiz Spiel gegen besagten „FC Bayern München“, wodurch Ulli Hoeneß auf St. Pauli einen neuen, besseren Ruf bekam und auch nie mehr mit Münzen beworfen wurde. 😉 Und nicht zu vergessen: Es wurden soviele „Retter“-T-Shirts verkauft (mehr als 140.000), dass es europaweit keine braunen T-Shirts mehr gab! Und sie waren immer noch verkauft.
    2005/06 die DFB Pokal „B-Siegesserie“, die uns fast in den internationalen Fußball katapultiert hätte!
    Und schliesslich 20006/07 der Wiederaufstieg in die 2. Liga!

    Nach Jahrzehnten von falschen Versprechen, kam Connie Littman eine kongeniale Idee:
    Man muß ein Stadion nicht zwingend auf einmal bauen! Somit wurde eine Finanzierung über mehrere Kredite hintereinander möglich und ein neues Stadion wurde Realität.
    Das dann im Dezember 2006 tatsächlich die Südtribüne abgerissen und ab April/Mai 2007 nach und nach ein neues Millerntor Stadion gebaut wurde ist sicher eine der bedeutendsten Veränderungen der Historie.
    Und auch bei dem Bau des Stadions kam es wieder zu einer weltweiten Besonderheit:
    Das Milerntor beherbergt mit dem „Piraten Nest“ als einziges Stadion überhaupt einen Kindergarten, den die „New York Times“ gerade „The World’s coolest Kindergarten“ nannte.

    Das seit Juli 2013 die Regenbogenfahne, als Bekenntnis gegen Homophobie und Diskriminierung im Fußball, dauerhaft neben der Vereinsfahne auf dem Millerntor weht, mutet hier schon wie eine Selbstverständlichkeit an, die kaum noch erwähnenswert erscheint.

    Zwischendurch stiegen wir in die 1. Liga auf und wieder ab…
    Am 17.02.2011 die, nach wie vor aktuelle, Stadtmeisterschaft mit dem goldenen Tor von Gerald Assamoah, der leider eine Negativserie folgte, welche schließlich zum Abstieg aus der 1. Bundesliga führte…
    Singuläre Ereignisse wie beispielsweise eine NDR Kochsendung mit Rainer Sass und den Dart-Piraten, erst kürzlich ein „Super-Special-Hochgeheim-Gig“ von den „Toten Hosen“ ebenso, wie Veranstaltungen, die inzwischen schon längst dauerhaft dazu gehören, wie z. B. die „Millerntor Galerie“, „Ein Kessel braun-weißes“, die „Talkschau“ und leider auch eine Veranstaltung, welche nun nicht mehr im gewohnten Rahmen stattfinden wird: „Der Tag der Legenden“. Und auch das enorme Engagement des Vereins und der Mitglieder für die Flüchtlingshilfe darf nicht unerwähnt bleiben, zumal sie auch zu einer immer noch aktuellen Unterstützung des Teams von „Lampedusa“ geführt hat. Diese Aufzählung könnte noch erheblich länger sein.

    Kurz gesagt:
    Ich weiß genau, warum ich sage: Das ist mein Verein! St. Pauli ist die einzige Möglichkeit!

    Und nun das 1. Weinfest gegen Rassismus!
    Eine eigentlich unfassbare Geschichte, die nicht nur von Fußball-Leidenschaft erzählt, sondern immer gleichzeitig gesellschaftspolitisches Engagement zeigt. Und eine extrem bunte Kreativität des Vereins und seiner Fans.

    Es würde mich sehr freuen, wenn dieses Weinfest zu einem weiteren festen Bestandteil der Club-DNA werden könnte!

    Antworten

Kommentar verfassen