Fußball in Trümmern: Die Fotos zur Vernissage

Wieder einmal war das Foyer des FC St. Pauli-Museums am Mittwoch (8.11.) prall gefüllt: Mit gespannter Erwartung waren zahlreiche Mitglieder des Veranstaltervereins 1910 – Museum für den FC St. Pauli e.V. und geladene Gäste gekommen, um die neue Ausstellung „Fußball in Trümmern. Der FC St. Pauli im ‚Dritten Reich’“ zu sehen.

Ab Donnerstag 9.11., 19 Uhr ist die Ausstellung bis einschließlich 10. Dezember öffentlich zugänglich. Der Termin für den Start am Jahrestag der Reichsprogromnacht vom 9. November 1938 ist dabei bewusst gewählt.

Seit vielen Monaten ist die bisher aufwändigste Ausstellung im FC St. Pauli-Museum mit über 200 Bildern, Filmen und Exponaten (das älteste ist fast 120 Jahre alt!) in Vorbereitung – und fleißig gewerkelt wurde bis zum letzten Moment.

Auf den Fotos zur Vernissage (s.u.) von Sabrina Adeline Nagel (www.siesah.de) bekommt ihr einen ersten Eindruck der Ausstellung und von den Vorträgen zur Vernissage über Antisemitimus im Fußball in der Weimarer Republik (Jörn Kreuzer) sowie im „Dritten Reich“ (Prof. Dr. Lorenz Peiffer / Uni Hannover).

Einen Nachbericht zur Vernissage findet ihr auf fcstpauli.com: einfach hier klicken!

Mehr Infos zur Ausstellung auf der Website: www.fcstpauli-drittes-reich.de

 

Ein Gedanke zu „Fußball in Trümmern: Die Fotos zur Vernissage

  1. Jutta

    Die Ausstellung ist total gelungen. Interessant war aber auch der Vortrag von Prof. Dr. Lorenz Peiffer / Uni Hannover zur entwicklung im Sport um das Jahr 1933 und folgende Jahre. Es hat mich erschüttert zu hören, dass Vereinsmitglieder, wenn sie denn jüdischen Glaubens waren, sofort – OHNE OFFIZIELLE ANSAGE DER REGIERUNG- bereits im Rahmen von voraus eilendem Gehorsam aus Vereinen ausgeschlossen wurden. So viel zu den Beteuerungen vieler Menschen nach dem 2. Weltkrieg : „Man hätte doch nichts gewusst“. Ist es tatsächlich nicht aufgefallen, dass der Mittelfeldspieler auf einmal nicht mehr Vereinsmitglied war? Das der Trainer nicht mehr auftauchte?

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