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„Zum Glück bin ich nur Fan!“

„Fußballromantik – nichts als Nostalgie?“ Unter diesem Motto startete das „Fußball und Liebe“-Festival von 1910 e.V. in Kooperation mit KIEZHELDEN am Himmelfahrtsabend (Do, 14. Mai) mit einem prominent besetzten Eröffnungstalk und vielen bekannten Namen. Entsprechend groß war der Andrang in den Fanräumen.

Kann es eine moderne Fußballromantik geben? Sind wir in Gefahr, das wahre Wesen des Fußballs aus den Augen zu verlieren? Unter der Leitung von Christoph Nagel (Vorstand 1910 e.V.) diskutierte eine hochkarätig besetzte Runde zu Fragen wie diesen – und das so angeregt und vielseitig, dass der zur besten „Sendezeit“ um 20:15 gestartete Talk erst gegen 23 Uhr beendet war.

Foto: Sabrina Adeline Nagel, www.siesah.de

Foto: Sabrina Adeline Nagel, www.siesah.de

Der Saal blieb bis zum Ende gerappelt voll, und Museums-Pate Jan-Philipp „Schnecke“ Kalla und Keeper Robin Himmelmann, neben FC St. Pauli-Präsident Oke Göttlich und Marketingleiter Martin Drust unter den Zuhörern, bedauerten sichtlich, dass sie – das Los des Leistungssportlers – schon früher gehen mussten. Weiterlesen

Finale der Millerntor-Ausstellung: Kino und Punkrock-Kochstudio in der Gegengerade

Großes Finale mit grandiosem Ergebnis: Am Ende der letzten Öffnungswoche stand der Besucherzähler der Millerntor-Ausstellung bei rund 4.000. Zum Abschluss gab es Aktionen für alle Sinne: eine braun-weiße Filmnacht für Augen und Ohren, und als Festschmaus zur Finissage am Sonnabend (30.8.) den „Braun-weißen Stadion-Snack der Zukunft“, kreiert von Rock’n’Roll-Koch Ole Plogstedt.

Bei der braun-weißen Filmnacht am Donnerstag (28.8.) stellte das Ausstellungsfoyer seine Qualitäten als Kino unter Beweis. Regisseur Jo Bornemann, der auch beeindruckende Zeitraffer-Sequenzen von der Stadionrekonstruktion zur Millerntor-Ausstellung beigesteuert hatte, war persönlich vor Ort und hatte seine braun-weißen Meisterwerke „Sankt Pauli! Rausgehen – Warmmachen – Weghauen“ (2008) und „Vom Kiez zum Kap“ (2011) dabei. Weiterlesen

Saisoneröffnung: Regionalliga-Meister und Millerntor-Ausstellung

„Ob sich überhaupt noch jemand für uns interessiert?“ Diese Frage der braun-weißen Regionalliga-Meister von 1964 hatte sich am Sonnabend (26.7.) in kürzester Zeit geklärt – die Schlange der Autogrammjäger maß 50 Meter und mehr.

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Foto. Michael Pahl

Als besondere Aktion zur Saisoneröffnung hatte 1910 – Museum für den FC St. Pauli e.V. Spieler eingeladen, die braun-weiße Geschichte geschrieben hatten. Zwar durfte der FC St. Pauli im ersten Bundesliga-Jahr 1963/64 „ganz oben“ nicht mitspielen – aufgrund von Kriterien, die bis heute nicht ganz klar sind – aber Meister der damaligen zweiten Liga, das konnte er schon werden, und das wurde er auch. Weiterlesen

Millerntor-Ausstellung: zwischen Schutt und High-Tech

Über 50 Ehrenamtliche und Profis arbeiten auf allen Ebenen an der großen Millerntor-Ausstellung in der Gegengerade. Am 25. Juni um 18 Uhr öffnet sie ihre Türen mit einer öffentlichen Vernissage und läuft bis Ende August. Ein Blick hinter die Kulissen der Vorbereitungen.

Die zeitweilig auch als „Goliathwache“ bezeichnete Fläche rechts von den Fanräumen verwandelt sich immer schneller: Wo vor kurzem noch weite, glatte Betonböden zu Bürostuhlrennen einzuladen schienen, markieren nun Stahltraversen und Stellwände die Raumaufteilung der aufwändigen temporären Ausstellung (26. Juli bis 30. August, täglich von 11 bis 19 Uhr, donnerstags bis 22 Uhr). Weiterlesen

FCSP-Museum: Die Fläche macht sich fein

„Grünes Licht“ für den Bau der Nordkurve: Das ist auch ein großer Schritt in Richtung externe Dom- und Stadionwache und damit für das zukünftige FC St. Pauli Museum in der Gegengerade des Millerntor-Stadions. Doch die Sektkorken knallen natürlich erst dann, wenn alles komplett geklärt ist. Grund zum Feiern gibt es trotzdem schon jetzt.
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