„Ein guter Tag, um Geschichte zu schreiben“: Das gilt aus Sicht von 1910 – Museum für den FC St. Pauli e.V. natürlich für jeden Tag. Was an welchem Datum aus FCSP-Perspektive geschah, zeigt passend zum Jahreswechsel 2013/14 die FC St. Pauli – Zeitmaschine – realisiert und präsentiert von 1910 e.V.!
SAUBERES WASSER – KLARE ERINNERUNGEN: Unter diesem Motto steht seit Beginn der Saison 2013/14 die Becher-Sammelaktion von unseren Freunden bei Viva con Agua de Sankt Pauli e.V.
50 Prozent des am Millerntor gesammelten Becherpfandes gehen an das aktuell von VcA unterstützte Wasserprojekt der Welthungerhilfe in der Afar Region in Äthiopien – und die anderen 50 Prozent an das zukünftige FC St. Pauli-Museum.
Als unser Schatzmeisterin Christiane Bevers das VcA-Brunnenbüro besuchte, um die Becherspenden aus der Hinrunde abzuholen, staunte sie nicht schlecht: Allein in der Hinrunde sind unglaubliche 16.515 Euro zusammengekommen!
Christiane Bevers (Schatzmeisterin 1910 e.V.) und Moritz Meier (Leiter Marketing & Kommunikation bei Viva con Agua). Foto: Sönke Goldbeck
Sagenhafte 26.611 Pfandbecher haben die fleißigen Becherjägerinnen und -jäger am Millerntor bisher gesammelt – macht insgesamt 39.916,50 Euro Pfand! Ein Wahnsinns-Ergebnis und eine tolle Unterstützung für das zukünftige FC St. Pauli-Museum.
(Aufmerksame Rechner werden bemerken, dass 16.515 Euro nicht genau die Hälfte von 39.916,50 sind – das liegt daran, dass die Pfandeinnahmen aus dem Paderborn-Spiel noch einmal an unsere – hoffentlich – zukünftigen Nachbarn von Fanräume zur Feier ihrer ersten 100 Tage in der Gegengerade gingen, was uns sehr freut.)
1910 Dank an Viva con Agua und die fleißigen Becherjäger – und natürlich an alle Becherspenderinnen und -spender! Was für eine tolle Vorweihnachtsüberraschung!
Ob die Schlangen so lang werden wie bei so manchem legendären DK-Verkaufsstart fürs „große“ Millerntor? Vor und nach dem Heimspiel gegen den Karlsruher SC am Freitag, 20.12. 2013 stehen die Dauerkarten fürs Miniatur-Millerntor und die ersten Schmuck-Urkunden für die „Figuren-Paten“ (Muster: siehe Abbildung) zur Abholung bereit.
„Mit einem Erdbeben beginnen – und dann ganz langsam steigern“, hat Anton Tschechow mal geraten. Keine Ahnung, wo der mal gespielt hat, aber den Tipp fanden wir gut, also gesagt, getan: „DER GANZE BALLSAAL!“ hieß es gleich zu Anfang der ZWEI KESSEL BRAUN-WEISSES. Augenblicke später ließ ein wuchtiges „Aux Armes!“ die Decke des Ballsaals zittern.
AUX ARMES! Foto: Sabrina Adeline Nagel
Und so ging es auch weiter! Fanräume und 1910 – Museum für den FC St. Pauli e.V. hatten in der VIVA ST. PAULI zum Cottbus-Spiel angekündigt, den Ballsaal zu rocken – und das ham wir zusammen in aller Bescheidenheit denn wohl auch ganz ordentlich hingekriegt.
In vielen tausend Arbeitsstunden bauen Veronika und Holger Tribian aus Duisburg das spektakuläre Miniatur-Millerntor im Maßstab 1:100, liebevoll genau bis ins kleinste Detail. Sie werden organisatorisch unterstützt von Mitgliedern des Fördervereins 1910 – Museum für den FC St.Pauli e.V. Du kannst dir schon heute deine „Lebenslange Dauerkarte“ im Miniatur-Millerntor sichern – und damit auch im zukünftigen FC St. Pauli-Museum, wo das Modell dauerhaft ausgestellt werden wird.
+++ Fan-Gala mit aktuellen und ehemaligen Spielern am 15.11., 20 Uhr, Ballsaal Süd 2013 +++ Vorverkauf läuft! +++
Über 800 Zuschauer erlebten im letzten Jahr die erste Ausgabe der braun-weißen Fan-Gala, damals unter dem Titel „Ein Kessel Braun-Weißes“. Diesmal sind es gleich ZWEI Kessel: ZWEIte Ausgabe der Veranstaltung – ZWEI Fan-Organisationen, die sie ehrenamtlich auf die Beine stellen, nämlich Fanräume e.V. und 1910 – Museum für den FC St. Pauli e.V.
„Lampedusa“: Dieses Wort hat die katastrophale Situation vieler Flüchtlinge wieder ins Bewusstsein gebracht. Nicht irgendwo, sondern mitten unter uns, in St. Pauli. Viele Fans leisten hier tagtäglich großartige und unverzichtbare Arbeit. Das ist wenig überraschend — abseits der breiten Öffentlichkeit engagieren sich St. Pauli-Fans schon lange und nicht nur in Deutschland für Flüchtlinge. Am Samstag, dem 26.10. kommen Gruppen aus verschiedenen Ländern in den „Fanräumen“ zusammen, um gemeinsam zu diskutieren, zu kicken und zu feiern.
Den aktuellen Bau-Fortschritt des Miniatur-Millerntors konnten wir bei unserem Event Fußball und Liebe dank der umfassenden Unterstützung der Firma Bontempo schon recht repräsentativ ausstellen – und das ist erst eine „provisorische“ Lösung!
Nachdem der Event jetzt halbwegs verdaut ist, arbeiten wir wieder mit Hochdruck am Figuren-Projekt und der Fertigstellung des notwendigen Online-Shops.
Mit ein paar Tagen Abstand kommt so langsam die Erkenntnis dass es sich wirklich gelohnt hat und über 160 Fahnen glückliche BesitzerInnen gefunden haben. Soweit ich weiß, hat sich niemand verletzt – und auch die unmittelbaren Folgen von Spraydosen mit unberechenbarem Eigenleben hielten sich in Grenzen. Jetzt bin ich aber schon ganz am Ende der Geschichte.
Mit dem „Personenkult“ ist es beim FC St. Pauli ja so eine Sache. „Wir wollen auch unsere Helden!“, sagen die einen. „Personenkult ist unsanktpaulianisch“, sagen die anderen. Aber selbst die größten Kritiker werden das, was vorm Heimspiel gegen Arminia Bielefeld am 11. August passierte, keinem St. Paulianer mehr gönnen als dem Geehrten: die Umbenennung des Vorplatzes der Südtribüne am Millerntor in „Harald-Stender-Platz“.